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Asbest richtig entsorgen

Einst galt Asbest als Stoff der 1000 Möglichkeiten. Entsprechend populär waren die Wunderfaser und ihr industrieller Einsatz. Aufgrund seiner hoch krebsauslösenden Eigenschaften ist Asbest jedoch heute verboten. Jedoch gilt es noch, eine große Zahl von Altlasten fachgerecht zu entsorgen.

Insbesondere bei der Sanierung oder dem Abriss älterer Gebäude ist mit Asbestvorkommen zu rechnen. Insbesondere im Hoch- und Tiefbau gerne eingesetzte Asbestzementprodukte, asbesthaltige Isolationsmaterialien zur Wärmedämmung und Brandschutz sowie Schnüre, Textilien und Füllstoffe aus reinem Asbest erfordern es, einen Fachbetrieb mit der umweltgerechten Entsorgung zu betrauen.

Besteht ein Verdacht auf asbesthaltige Materialen und, dass diese im Rahmen der vorgesehenen Arbeiten oder Nutzung eine Gefährdung der Gesundheit darstellen können, sollten die entsprechenden Materialien von einem Fachmann hinsichtlich des drohenden Risikos begutachtet werden. Werden Sanierungs- oder Abbrucharbeiten nötig, so müssen diese unbedingt von einem anerkannten Spezialisten durchgeführt werden.

Auch die Entsorgung asbestbelasteter Abfälle ist streng geregelt– etwa im Europäischen Abfallkatalog. Da nicht jede Deponie asbesthaltige Stoffe aufnehmen darf, haben sich vier Entsorgungstechniken und Mischformen daraus etabliert: mechanische Zerkleinerungsverfahren, thermische Verfahren (Verglasung), chemische Verfahren und Einbindungsverfahren. Da jedoch keines dieser Verfahren wirklich zufriedenstellend arbeitet, werden entsprechende Abfälle in der Regel unter besonderen Sicherheitsvorkehrungen auf besonders dafür geeigneten Deponien entsorgt.